Der Präsident des deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) Eric Schweitzer warnt in einer aktuellen Umfrage „die Konjunkturaussichten trüben sich 2016 ein. In der gesamten Wirtschaft schwindet die Zuversicht.“ Auch andere Präsidenten der wichtigsten Wirtschaftsverbände sehen falsche Weichenstellungen, Druck auf die Sozialsysteme durch die Hunderttausenden von Flüchtlingen und Unsicherheit durch die politischen Krisenherde in der Ukraine und dem Nahen Osten. Insgesamt werden dabei der Regierung große Versäumnisse vorgeworfen.

Dergleichen Umfragen verunsichern die Menschen in ganz Deutschland. Zu den Meldungen, dass die Krankenkassenbeiträge in 2016 deutlich steigen werden kommen laufend neue Meldungen über die Kosten der Flüchtlingswelle. Kosten, welche die Deutschen zu schultern haben. Einer GfK-Umfrage blickt die Mehrheit der Deutschen mit Angst und Sorge auf das Jahr 2016. Fast 4/5 befürchten, dass die wirtschaftlichen Probleme Deutschlands größer werden, wobei besonders die Generation im Alter von 35 bis 54 Jahren mit 83% mit schlechteren Zeiten rechnen.

Besonders betroffen von der zu erwartenden Kostenlawine sind dabei die Ruheständler. Aktuell beziehen rund 20.5 Millionen Deutsche eine Altersrente. Nach einer aktuellen Studie ist dabei jeder 6 Ruheständler von der Altersarmut betroffen, in Zahlen sind das 3.4 Millionen Rentner, die weniger als 979 € netto im Monat zur Verfügung haben und damit nach der EU Definition als arm gelten.

Viele Menschen in Deutschland fragen sich, welche Auswirkungen nun der nicht enden wollende Flüchtlingsstrom auf die Rentenentwicklung haben wird. Hunderttausende von Flüchtlingen, die nie in eine deutsche Rentenversicherung einbezahlt haben, werden in den nächsten Jahren eine deutsche Rente beanspruchen.

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